reflections

Karriere

Ersten Kontakt mit der Schauspielerei und dem Rezitieren von Text bekam Bloom durch die christliche Erziehung, die ihm und seiner Schwester durch ihre Mutter zuteil wurde - nach eigenen Angaben mussten die Kinder jeden Sonntag Bibelverse auswendig lernen. Mit 16 Jahren begab Bloom sich nach London und schrieb sich an der Schauspielschule National Youth Theatre für Jugendliche und junge Erwachsene ein. Er verdiente sich in dieser Zeit auch erste Sporen als Komparse und Nebendarsteller in TV-Serien wie beispielsweise "Casualty". Bald darauf wurde er an der Guildhall School of Music and Drama angenommen.

Während seiner dortigen Ausbildung spielte Bloom viel Theater. Im Alter von 20 Jahren bekam er seine erste Rolle in einem Kinofilm. Dabei handelte es sich nur um einen sehr kurzen Auftritt im Film Wilde über Oscar Wilde von 1997. Bloom spielte einen Strichjungen; sein Dialog beschränkt sich auf einen einzigen Satz. Diese Szene bildet jedoch eine Schlüsselszene des Films: Oscar Wilde erkennt durch die Präsenz des Strichjungen erstmals seine eigene Homosexualität. Bloom bekam daraufhin einige Angebote für Film und Fernsehen, welche er jedoch ablehnte, um seine Ausbildung an der Guildhall zu beenden.

Ganze zwei Tage vor seinem Abschluss an der Guildhall School wurde Bloom mitgeteilt, dass er die Rolle des Elben Legolas in der Herr-der-Ringe-Verfilmung spielen durfte. Er hatte beim Casting zwar für die Rolle des Faramir vorgesprochen, dennoch war Peter Jackson überzeugt, in ihm den perfekten Legolas gefunden zu haben. Bloom verkörperte den Elb Legolas in allen 3 Teilen der Trilogie und wurde dadurch weltweit bekannt.

Im Jahr 2003 verkörperte Orlando das erste Mal Will Turner in der Trilogie Fluch der Karibik. Die Fortsetzungen folgten in den Jahren 2006 und 2007.

In Troja (2004) agierte Bloom an der Seite von Brad Pitt und Diane Kruger in der Rolle des Paris.

In seiner ersten großen Hauptrolle in Ridley Scotts Historienepos Königreich der Himmel konnte er 2005 weder Kinobesucher noch Kritiker überzeugen.

In der Independent-Produktion Haven (2004) trat er an der Seite von Bill Paxton auf und fungierte erstmals auch als Co-Produzent.

Im Herbst 2005 zeigte Bloom sich mit dem Film Elizabethtown, in dem er an der Seite von Kirsten Dunst und Susan Sarandon spielte, erstmals in einer neuzeitlichen Komödie. Dabei konnte er die Kritiker mit einer soliden Leistung überzeugen, doch an den Kinokassen blieb der Film hinter seinen Erwartungen zurück. Die Produktionskosten wurden erst mit der DVD-Veröffentlichung wieder eingespielt.

Seit Juli 2007 spielt er in der Neuauflage des Stückes In Celebration von David Storey aus dem Jahr 1969 im Londoner Dukes of Yorks Theatre mit.[1]

Trivia

Bloom hat eine Lese-Rechtschreib-Schwäche.

Im Jahr 2001 wurde er von den Lesern des englischen Magazins F.M. Magazine in die Liste der „Sexiest Brit Actors“ auf Platz 19 gewählt und ist seitdem als feste Institution auf Listen dieser Art zu bezeichnen. 2007 wurde er zum dritten Mal in Folge von der Zeitschrift "Sugar" zum Sexiest Boy auf der Kinoleinwand gewählt.

Orlando Bloom ist seit Ende 2004 praktizierender Buddhist in der Nichiren-Tradition der Sōka Gakkai.

Bloom lebt derzeit in London und zeitweilig in Los Angeles.

Zurzeit ist er mit seiner Schauspielkollegin Naomie Harris liiert.[2]

Filmografie (Auswahl)

Synchronstimme

In seinen bisherigen Filmen wurde er auf Deutsch überwiegend von Philipp Moog synchronisiert. In den Fluch der Karibik-Filmen und  Black Hawk Down Matthias Deutelmoser. übernahm dies jedoch

Literatur



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